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richtungsschilderAls am 1. Juli 1858 der erste Abschnitt der Lahntalbahn zwischen Oberlahnstein und Bad Ems eröffnet wurde, sah der Eisenbahnbetrieb noch ganz anders aus als heute. Jeder Bahnhof hatte ein Stellwerk, einen Fahrkartenschalter und oft auch einen Warteraum. Damals hatte sogar jeder Bahnübergang seinen eigenen Schrankenwärter.
In den letzten Jahrzehnten musste überall Geld gespart werden, und wo es ging, wurden Arbeitsplätze durch Technik ersetzt. Auf der Lahntalbahn ließen die meisten Neuerungen und Modernisierungen lange auf sich warten.

Im Jahr 2015 soll der Bereich zwischen Diez und Friedrichssegen, was dem unteren Teil der Lahntalbahn entspricht, auf ein einziges elektronisches Stellwerk (ESTW) umgestellt werden. Die kleinen Stellwerke in allen Bahnhöfen werden geschlossen und durch Technik ersetzt. Das eine oder andere Bahnhofsgebäude wird möglicherweise leer stehen, was für die histoschen Gebäude nicht das Beste sein wird.

Dieser Bildband zeigt eine Reise zwischen Gießen und Koblenz vor dem großen Umbau auf das elektronische Stellwerk. Dieses Buch zeigt Bahnhöfe und Haltepunkte mit Fahrdienstleitern, ebenso Formsignale, Telegrafenleitungen und diverse Kunstbauten an Tunnels.

 

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